Herzlich Willkommen auf unserer neuen Homepage

 

Hier finden Sie alles Wissenswertes über die Volkssolidarität Pößneck. Neben Informationen über das Vereinsleben erhalten Sie auch übersichtlich alle Kontakte und Ansprechpartner. Sie erfahren die neuesten Informationen über Veranstaltungen, Aktionen und Stellenangebote. Wir wünschen Ihnen viel Spass auf unserer neuen Homepage.

 


OTZ-Bericht vom 04.09.2019, Marius Koity

Neue Autos für die ambulante Pflege der Volkssolidarität Pößneck

 

Andrea Küffner lächelte zufrieden. Die Pflegedienstleiterin der Volkssolidarität Pößneck fuhr am Steuer eines nagelneuen VW Up vom Hof des Auto-Centrums Hoffmann in Pößneck-Ost. Eine kleine Delegation des Wohlfahrtverbandes nahm am Dienstagnachmittag gleich drei solcher Fahrzeuge in Empfang. Sie sollen nun vier Jahre lang dem ambulanten Pflegedienst der Volkssolidarität in Neustadt dienen.

Drei weitere Fahrzeuge dieses Typs seien seit 2016 in Pößneck im Einsatz. „Weil alles wirklich gut läuft und das Gesamtpaket stimmt, haben wir uns gesagt, das machen wir nochmal“, erklärte Evelyn Ullmann, die Chefin sämtlicher Pflege-Einrichtungen der Volkssolidarität.

Die geleasten 60-PS-Fahrzeuge seien praktisch täglich im Einsatz. Pro Jahr kämen jeweils 20.000 Stadtverkehrs-Kilometer zusammen. Gerade in zugeparkten Wohngebieten komme man mit den Autos gut klar.

„Wenn es geht, helfen wir uns grundsätzlich mit Dienstleistern aus der Region“, sagte der Volkssolidaritäts-Vorstandsvorsitzende Christian Herrgott. Autohaus-Chef Christian Hoffmann hörte das gern und merkte an, dass seine Firma den Fuhrpark von insgesamt vier Pflegediensten ganz oder teilweise betreue. Ob in der ambulanten Pflege, beim Essen auf Rädern oder im Mädchenheim – die Volkssolidarität Pößneck nennt 21 Fahrzeuge ihr Eigen. Deren durchschnittliches Alter sei mit den drei neuen auf sieben bis acht Jahre gesenkt worden.

Andrea Küffner fährt einen der neuen Pflegedienst-Wagen über die Autohaus-Schwelle. Foto: Marius Koity


OTZ-Bericht vom 29.07.2019

Rosenfest der Volkssolidarität

 

Zum nunmehr 34. Mal wird die Pößnecker Rosenkönigin und die dritte Rosenprinzessin gekrönt. Am 25. August, ab 14 Uhr, ist es wieder soweit und es steigt einer der jähr­lichen Höhepunkte der Volkssolidarität Pößneck. Das diesjährige Rosenfest findet traditionell im Rosengarten am Pflegeheim Pößneck statt.

Auch in diesem Jahr werde die Inthronisierung von einem anspruchsvollen musikalischen Programm begleitet, wie die Ankündigung verspricht. Die Thüringer Waldspitzbuben spielen handgemachte urige Livemusik. Mit Humor und Witz wollen sie das Publikum begeistern. Die Rosenkönigin, die neuerdings von einer Prinzessin unterstützt wird, hat das Ehrenamt in der Regel ein Jahr inne. Die Damen im Alter zwischen 18 und 25 Jahren kommen aus Pößneck und ­Umgebung. Die 33. Rosenkönigin ist Rebecca Henniger und die 2. Rosenprinzessin Tessa Meyer.

Für die Volks­solidarität Pößneck ist das Fest eine regionale Tradition, die seit den 1980-ern gepflegt wird.


 

OTZ-Bericht vom 22.07.2019, Karin Bergner

Buchtahöhenfest in Wernburg mit Überraschungsgast

 

Am Freitag war es wieder soweit, voll besetzte Reisebusse fuhren in Richtung Peuschen/Hohe Straße, um 130 Menschen zur Buchtahöhe zu bringen, auf der schon weitere 100 Mitglieder aus den Ortsgruppen der Volkssolidarität Pößneck (VS) an Biertischgarnituren Platz genommen hatten. Der Wohlfahrtsverband hatte zu einer gemeinsamen Feier, dem traditionellen Buchtahöhenfest, eingeladen. Dass an diesem Freitagnachmittag wieder mehr als 200 Senioren den Weg auf sich nahmen, zeugt von ungebrochenem Interesse an dieser Veranstaltung. „Tatsächlich lockt der herrlich gelegene Veranstaltungsort in Verbindung mit dem gebotenen Programm und das garantiert gemütliche Beisammensein“, wie Stammgäste den Zuspruch erklären. Die begrüßenden Worte spricht Dieter Sillge, der als Vater dieses Nachmittages gilt. Einst organisierte der Wernburger dieses Treffen für seine Ortsgruppe, ohne zu ahnen, dass die Besucherzahlen bis auf das zehnfache ansteigen würden. „Für uns eine zeitaufwendige Herausforderung.“, sagt Sybill Wendt. Die Eigentümerin des Anwesens hat wieder mit ihrem Mann die große Freifläche gemäht und für die Biertischgarnituren fit gemacht. Zum Buchtahöhenfest steht Wendt, der sonst in München arbeitet, stundenlang am Rost. Ebenfalls alle Hände voll zu tun haben auch einige gute Geister der Volkssolidarität. Frauen und Männer, die man beispielsweise aus den Begegnungsstätten kennt. Musikalisch ist wieder der Raniser Chor Edelweiß mit Klaus Hollmann von der Partie und mit Biteras ein Duo aus Saalfeld. Obwohl angeblich erstmals der pure Sonnenschein ausbleibt und die sonst schattenspendenden Schirme einige Regentropfen abhalten müssen, ist die Stimmung gut. Christian Herrgott, Vorstandsvorsitzender der Volkssolidarität Pößneck, hat gleich zu Beginn angekündigt, dass er zwischendurch nach Ranis zu einem Termin mit dem Ministerpräsidenten muss, aber unbedingt wiederkommen wolle. Nach zwei Stunden kam er auch zurück – und zwar mit Blaulicht. Gefolgt von einem Kleinbus mit der Aufschrift Sommertour des Thüringer Ministerpräsidenten. Tatsächlich war Bodo Ramelow, als er von diesem Fest hörte, neugierig geworden und nahm sich Zeit für einen Abstecher. Der Überraschungsgast wurde herzlich in der gemütlichen Runde willkommen geheißen und wie zufällig war ein Mikrofon zur Hand. So erfuhr die Runde, dass Ramelow selbst Mitglied der Volkssolidarität ist, die Fernsicht in Paska zu seinen Lieblingsorten gehört, er aber noch nie auf der Buchtahöhe war. Seine aktuelle Tour dient vor allem der Unterstützung und ­Würdigung des ehrenamtlichen Engagements. Auch von daher war er beim Sommerfest auf der Buchtahöhe genau richtig.

Impressionen vom Sommerfest Gräfendorf am 04. Juli 2019


 

OTZ-Bericht vom 28.06.2019, Marius Koity

Volkssolidarität Pößneck gibt der Pflege neuen Rahmen

 

Der Volkssolidarität Pößneck e. V. gliedert sein Pflegegeschäft rückwirkend zum 1. Januar in seine 100-prozentige Tochtergesellschaft Volkssolidarität Pößneck Pflege gGmbH aus. Das hat die Delegiertenkonferenz des Vereines am Donnerstag diskussionslos und in offener Abstimmung einmütig beschlossen.

Die Entscheidung wurde von 71 der insgesamt 99 geladenen Delegierten in Vertretung von aktuell 2950 Mitgliedern in 59 Volkssolidaritäts-Ortsgruppen getroffen. Zuvor haben der Vereinsvorstandsvorsitzende Christian Herrgott, der Vereinsgeschäftsführer Jürgen Zörcher und der Wirtschaftsprüfer Hans-J. Rath die Ausgliederung samt Vorgeschichte und Auswirkungen umfassend erläutert. Nach Bekanntgabe des Abstimmungsergebnisses brandete Beifall aus den Reihen der Delegierten auf.

Die Ausgliederung billigten unter anderen der Pößnecker Bürgermeister Michael Modde und der stellvertretende Neustädter Bürgermeister Carsten Sachse, die im Vorstand der Volkssolidarität mitwirken. Notar Bernd Hopfmann, welcher die rund anderthalbstündige Versammlung im Saal des Lehrlingswohnheimes auf dem Pößnecker Viehmarkt beobachtete, hatte nichts zu beanstanden, wie er auf Anfrage zu verstehen gab.

Die Gründung einer gemeinnützigen Pflege-Gesellschaft mit beschränkter Haftung hatte die vorangegangene Delegiertenkonferenz am 21. November 2018 auf den Weg gebracht – damals noch mit einem nur mehrheitlichen Beschluss. Am 6. Dezember 2018 wurde die Firma dann aus der Taufe gehoben und auch hier ist Jürgen Zörcher der Geschäftsführer.

Der Verein verkauft sein Pflegegeschäft zum Preis von knapp 200.000 Euro an seine Tochtergesellschaft. Es wechseln allerdings nur Betriebs- und Geschäftsausstattungen in die gGmbH. Die Immobilien, in welchen die betroffenen Volkssolidaritäts-Pflegeheime Pößneck und Gräfendorf sowie -Sozialstationen Pößneck und Neustadt untergebracht sind, bleiben im Eigentum des Vereines. Die Tochtergesellschaft mietet sich also bei der Mutter ein. Der Verein behält durch seine Organe wie Vorstand und Geschäftsführer die volle Kontrolle über seine Firma.

Den Erläuterungen zufolge, wechseln rund 150 der etwa 400 Volkssolidaritäts-Mitarbeiter vom Verein in die Pflege-gGmbH. Diese übernimmt die Verpflichtungen des Vereines gegenüber rund 135 stationär und rund 350 ambulant be­treuten Frauen und Männern aus dem gesamten Orlatal. Zur Größe des neuen Betriebes hieß es auch, dass er voraussichtlich einen Umsatz zwischen 4,5 bis 5,5 Millionen Euro pro Jahr schreiben werde. Der Verein hat zuletzt knapp die Hälfte seiner Erträge mit der Erbringung von Pflegeleistungen erzielt.

„Nichts“, antwortete der Vorstandsvorsitzende Christian Herrgott auf Nachfrage. „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden nicht schlechter gestellt, es werden vielmehr Voraussetzungen für die weitere Verbesserung der Arbeitsbedingungen geschaffen. Die Beschäftigungszeiten werden anerkannt, die Arbeitszeitkonten sowieso, wir haben hier eine ganz normale Betriebsüberleitung. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kommen weiterhin ganz normal auf Arbeit, sie haben dieselben Rechte und Pflichten wie bisher.“ Je nach Ausgang weiterer Verhandlungen mit den Pflegekassen soll es für die Pflegekräfte beim Lohn und Gehalt Ende 2019 eine weitere Annäherung an den Tarifvertrag des Arbeitgeberverbandes PATT geben. Die letzte Anpassung sei Ende 2018 erfolgt.

„Ich denke, dass die von uns stationär und ambulant betreuten Frauen und Männer den Übergang gar nicht merken werden“, so Christian Herrgott. „Wir werden jetzt ohne Not nicht einmal neue Namensschildchen machen lassen. Die Pflegeverträge werden wie bisher erfüllt. In unseren Heimen und in der ambulanten Pflege kann sich nichts verschlechtern, auch hier kann es nur besser werden. In der Folge von Verhandlungen mit den Pflegekassen kann es zu Anpassungen beim Eigenanteil der Betroffenen kommen, aber das hat dann nichts mit der Ausgliederung des Pflege-Bereiches in die gGmbH zu tun.“

„Nein“, antwortete Christian Herrgott. „Der Arbeitsvertrag von Herrn Zörcher muss nun zwar angepasst werden, aber er bekommt keinen Euro mehr. Aufgrund der Tatsache, dass Verein und gGmbH den selben Geschäftsführer haben, genießen wir sogar nicht unerhebliche steuerliche Vorteile.“

Die Formalitäten der Pflege-Ausgliederung dürften sich auch wegen der Sommerurlaubszeit bis Ende August hinziehen, hieß es in der Versammlung. Ab Herbst soll dann der nächste Schritt der Neustrukturierung der Volkssolidarität Pößneck unternommen werden – die Ausgliederung des Kindertagesstättenbetriebes in eine weitere gGmbH. Hierfür hatte ebenfalls die vorangegangene Delegiertenkonferenz vom 21. November 2018 mit einem Vorratsbeschluss die Weichen gestellt.

 



Kontakt

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